Ich hatte keine Ahnung, wie sich Hitzewallungen wirklich anfühlen – bis sie mich mitten im Sommer plötzlich erwischten. Glühendes Gesicht, Herzrasen, null Kontrolle. Und genau da fiel mir Woman on Fire von Dr. Sheila de Liz wieder in die Hände – das Buch, das erklärt, was in dieser Phase tatsächlich passiert. Kein Drama, kein Tabu. Nur ehrliches Wissen darüber, wie Frauen ihren Körper in den Wechseljahren besser verstehen können. Ich sage es ganz klar: Dieses Buch sollte jede Frau – und jeder Mann – gelesen haben. Am besten bevor es losgeht.

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Inhaltsverzeichnis

Wie ich auf das Buch gestoßen bin? Ich hatte Woman on Fire schon mehrfach in der Hand, bevor ich es wirklich gekauft habe. Vielleicht, weil der Titel so offensiv klang. Vielleicht auch, weil ich – wie viele – dachte: „Dafür hab ich doch noch Zeit.“

Aber irgendwann war klar: Mein Körper verändert sich. Nicht dramatisch, aber spürbar. Schlaf, Haut, Energie – alles ein bisschen anders. Also war es Zeit, mich wirklich zu informieren. Keine Panik, kein Googeln zwischen zwei Terminen, sondern echtes Verstehen.

Und genau da hat mich dieses Buch abgeholt – ruhig und ehrlich.

Wenn Du verstehen willst, was in dieser Phase wirklich passiert, findest Du Woman on Fire hier bei Thalia (Affiliate-Link).

Was nach dem Lesen bei mir passiert ist

Nach der Lektüre habe ich mir einen Termin in einer Frauenarztpraxis genommen, die sich auf Wechseljahre spezialisiert hat – und das war im Rückblick ein Wendepunkt.

Ich bekam eine individuell abgestimmte Hormontherapie. Und ich muss ehrlich sagen: Ich hätte nie gedacht, dass sich so schnell etwas verändert. Nach etwa zwei Wochen konnte ich wieder durchschlafen – richtig tief, ohne ständiges Aufwachen.

Und das, was mich am meisten erstaunt hat: die Schmerzen im ganzen Körper waren weg. Dieses diffuse Ziehen, das ich jahrelang als „normal“ hingenommen hatte, war plötzlich verschwunden. Ich hatte immer gedacht, das komme einfach vom „Rosten“, weil ich nicht besonders sportlich bin. Falsch gedacht.

Nur ein einziges Mal hatte ich einen dunklen Tag. Ich bin aufgewacht, und alles war grau im Kopf – ohne Grund, ohne Anlass. Ob das an den Hormonen lag oder einfach ein schlechter Tag war, weiß ich nicht. Aber auch das gehört zur Wahrheit.

Trotzdem überwiegt das Positive bei Weitem: mehr Energie, klarerer Kopf, weniger Schmerzen. Ich fühle mich endlich wieder wie ich selbst!

Wer ist Sheila de Liz eigentlich?

Dr. Sheila de Liz ist Gynäkologin, Autorin und eine der wichtigsten Stimmen, wenn es um Frauengesundheit geht. Sie erklärt Hormone so, dass man sich nicht dumm vorkommt, sondern endlich versteht, wie logisch der eigene Körper funktioniert.

Sie lebt das Thema – nicht nur als Ärztin, sondern auch als Frau, die selbst mitten im Leben steht.

Ihr Ansatz: Die Wechseljahre beginnen oft viel früher, als die meisten denken. Meist schon ab Mitte 30 – in der sogenannten Perimenopause. Eine Phase, in der die Hormone langsam, aber sicher Achterbahn fahren.

Worum es in Woman on Fire genau geht

Das Buch ist kein trockener Ratgeber. Es ist ein ehrlicher Rundumblick auf das, was in dieser Lebensphase wirklich passiert – körperlich, hormonell, emotional.

Dr. Sheila de Liz beschreibt, was Östrogen und Progesteron im Körper tun und wie ihr Zusammenspiel alles beeinflusst: Schlaf, Stimmung, Gewicht, Haut, Energie.

Dabei räumt sie mit Mythen auf:

  • dass Hormontherapie grundsätzlich gefährlich sei (sie ist individuell zu prüfen),

  • dass man „einfach durchmüsse“,

  • und dass das Ende der Fruchtbarkeit gleichbedeutend mit dem Ende der Weiblichkeit sei.


Sie sagt: Die Wechseljahre sind kein Absturz, sondern eine Transformation.

Cover Rowohlt Verlag

Was mich wirklich überrascht hat

Mich hat überrascht, wie früh die Perimenopause wirklich beginnt! Dass Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme oder Gelenkschmerzen nicht einfach „Stress“ sind, sondern oft hormonelle Signale.

Besonders hängen geblieben ist für mich dieser Satz:

„Wenn du verstehst, was in deinem Körper passiert, kannst du aufhören, dich über dich selbst zu wundern.“

Genau das ist passiert. Ich habe aufgehört, mich über mich zu wundern – und angefangen, zuzuhören. Ich sehe meinen Körper nicht mehr als Problem, sondern als System, das sich neu sortiert. Und ja: Ich mag, wie Sheila de Liz über Weiblichkeit spricht – klar, humorvoll und ohne Tabu.

Warum das Buch so wichtig ist

Weil die Wechseljahre immer noch ein Tabuthema sind. In Meetings, in Beziehungen, in Medien – überall wird geschwiegen oder gewitzelt. Dabei betrifft das Thema jede Frau, früher oder später.

Woman on Fire zeigt, dass Aufklärung kein Luxus ist, sondern Selbstschutz. Dass Selbstfürsorge in dieser Phase keine Ego-Sache ist, sondern Selbstachtung. Und dass es an der Zeit ist, dass auch Männer verstehen, was in dieser Lebensphase wirklich passiert. 

Ich finde: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre ab 35 sein! Nicht, weil man sofort etwas ändern muss – sondern weil man vorbereitet ist, wenn der Körper beginnt, neue Signale zu senden.

Geduld, Dosierung und Tabuthemen

Ein Punkt, der für mich wirklich wichtig geworden ist und den ich aus dem Buch sowie meiner eigenen Erfahrung gelernt habe: Bei der Hormontherapie kommt es echt auf die richtige Dosierung und vor allem auf Geduld an! Ich hätte nie gedacht, wie sehr das alles noch ausprobiert und justiert werden muss. Mir sind durch diese plötzlichen Hitzewallungen sogar schon mehrfach kleine Äderchen im Auge geplatzt. Nicht gerade das, was man erwartet. Einmal dachte ich, jetzt passt die Einstellung, ich kann ja mal ein bisschen weniger nehmen. Aber zack, zwei Tage später das nächste geplatzte Äderchen.

Man vermutet, dass mein Blutdruck bei so einem Hitzeschub kurz mal hochschießt. Für mich war das ein Aha-Moment: Die Therapie ist wirklich total individuell, und manchmal heißt es einfach ausprobieren, abwarten, nochmal anpassen und nicht die Geduld verlieren!

Andere Frauen haben mir berichtet, dass sie mit den üblichen Präparaten nicht klargekommen sind. Sie litten unter düsteren Gedanken oder Depressionen. Zum Glück gibt es alternative Methoden, die im Buch ebenfalls angesprochen werden. Einige davon hatte ich so gar nicht erwartet.

Ein weiteres Tabu, das das Buch offen anspricht, ist das Sexleben. Falls Du hier Probleme hast, zum Beispiel Schmerzen beim Sex, gibt es dafür ebenfalls Hilfe. DAS macht „Woman on Fire“ so besonders: Es nimmt alle Bereiche ernst und spart nichts aus!

Was ich mit auf dem Weg geben möchte

Ich möchte Dir nicht nur dieses Buch ans Herz legen, sondern auch eine wichtige Botschaft mit auf den Weg geben: Verständnis und Toleranz sind im Umgang miteinander unerlässlich.

Ehrlich gesagt, habe ich in jüngeren Jahren manche ältere Kollegin belächelt – ein Verhalten, für das ich mich heute unfassbar schäme. Die Wechseljahre sind eine tiefgreifende und oft herausfordernde Lebensphase.

Diese Zeit ist alles andere als einfach und es wird allerhöchste Zeit, das Thema endlich aus der Tabuzone zu holen! Offen über das zu sprechen, was uns bewegt, ehrliche Empathie zu zeigen und wirklich Rücksicht aufeinander zu nehmen, das kann vieles leichter machen. Wenn wir uns gegenseitig unterstützen und einfach ehrlich miteinander sprechen, trägt das dazu bei, dass die Wechseljahre als das wahrgenommen werden, was sie sind: ein ganz natürlicher Lebensabschnitt, der weder peinlich noch belastend sein muss.

Mein Fazit

Dieses Buch, Woman on Fire, ist kein Roman, den man mal eben an einem Abend durchliest. Es ist vielmehr ein Begleiter, den man immer wieder zur Hand nimmt – um kurz innezuhalten, zu lachen oder die eigene Perspektive zu hinterfragen. Es hat wirklich die Kraft, wie man sich selbst sieht, nachhaltig zu verändern und unglaublich viel Mut zu machen.

Nach dem Lesen hatte ich nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt oder verloren geht. Im Gegenteil: Es hat sich eher wie ein Neuanfang angefühlt. Und genau das ist für mich die wichtigste Erkenntnis – die Wechseljahre sind keinesfalls ein Ende. Sie sind vielmehr ein echtes Upgrade!

Deswegen empfehle ich dieses Buch von Herzen und erzähle in jeder Unterhaltung darüber – ganz egal, ob ich mit Frauen oder Männern spreche. Ich verschenke es auch gerne, weil ich selbst erlebt habe, wie viel leichter und positiver diese Zeit sein kann, sobald man versteht, was im eigenen Körper passiert.

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