Nach unseren Erfahrungen mit E-Scootern in Kopenhagen wollten wir uns unbedingt einen Überblick über den deutschen Start nach der Gesetzesänderung im Juni verschaffen. E-Scooter sind zur Zeit in aller Munde, glaubt man aktuellen Presseberichten, gibt es leider nicht nur positive Resonanz. E-Scooter seien gefährlich und verursachen zahlreiche Unfälle. Aufgrund unserer Erfahrungen in Dänemark war dies für uns kaum zu glauben. In den nächsten Wochen wirst Du daher auf unserem Blog verschiedene Erfahrungsberichte aus der gesamten Bundesrepublik lesen können. Beginnen wollen wir mit dem First Ride in Frankfurt am 11. August 2019.

Die Branche zeigt Verantwortung!

Auch ohne die jüngsten Diskussionen in der Politik und Presse zeigen sich die großen Anbieter mit zahlreichen Aktionen, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Lime geht hier einen ganz besonderen Weg. Mit US- und Bundesweiten Fahrsicherheitstrainings wird dem Fahrer in 90 Minuten das wichtigste vermittelt, um unfallfrei von A nach B zu kommen. Spaß kommt nämlich auch nur auf, wenn Du weißt, was Du tust!

Der Lime-S Generation 3 für Deutschland:

Du erinnerst Dich sicherlich an unseren Testbericht zu Lime in Kopenhagen?! Dort schnitt der dortige Lime-S im Vergleich zur Konkurrenz durch die leichte Bauweise schlechter ab. Das Fahrverhalten war deutlich schwammiger und der Lime-S selbst hatte keine hohe Steifigkeit.

Lime-S Generation 3
Lime-S Generation 3
Lime-S Generation 3

Für Deutschland setzt Lime ausschließlich den eigens entwickelten und selbst hergestellten Lime-S Generation 3 ein. Dies bringt viele Vorteile im Vergleich zum Vorgänger mit sich:

  • Deutlich höhere maximale Reichweite von knapp 50 km mit einer Ladung
  • Das Chassis ist sehr steif und wirkt deutlich robuster
  •  Zum ersten Mal kommen 10″- statt der üblichen 8″-Räder zum Einsatz
  •  Die Vordergabel ist gefedert und bietet dadurch höheren Fahrkomfort
  •  Der Lime-S Gen3 besitzt zwei separate Bremssysteme
  •  Der Display ist deutlich übersichtlicher gestaltet
Durch die Eigenentwicklung verfügt Lime nun selbst über ausreichende Ersatzteile. Bisherige Modelle wurden teils von mehreren Wettbewerbern eingesetzt.
Lime-S Generation 3
Lime-S Generation 3
Lime-S Generation 3

Ordnung muss sein, klingt erst einmal bürokratisch, sorgt aber letztlich dafür, dass im Schadensfall alles richtig abgesichert ist. So verwundert es nicht, dass das Kraftfahrt Bundesamt dieses Fahrzeug speziell zugelassen hat. Bei der deutschen Variante gibt es auch ein kleines Nummernschild und vorgeschriebene Reflektoren und Lampen.

Ein Helm schützt...

Diese Erkenntnis ist nicht neu und im Radsport längst Alltag. Beim Thema E-Scooter hingegen, sind Helme oft unpraktisch. Schließlich möchte man unkompliziert von A nach B kommen. Da sind die fast überall vorhandenen E-Scooter sehr praktisch. Man nimmt sich einfach einen, fährt los und stellt ihn am Ende einfach ab. Wer trägt dann hier schon einen Helm ständig mit sich rum? Ein Helm ist zwar leicht, aber zu groß, um ihn unauffällig mitzuführen.

Closca Helm
Closca Helm
Closca Helm

Um dieses nervige Übel zu beseitigen, schuf Closca den ersten faltbaren Helm der Welt! Ideal für Alltag und Reisen ist der flache und leichte hochwertige Helm in den Größen M und L erhältlich. Mit etwas Glück bekommst Du ihn ab circa 70,- € im Internet. So kompakt passt Dein Helm in jede Tasche. 

Und nun das Beste! Als First Ride Teilnehmer bekommst Du aktuell diesen Helm umsonst!

Der erste First Ride in Frankfurt:

Am 11. August 2019 war es soweit. Lime bot zum ersten Mal in Frankfurt ein gratis Fahrsicherheitstraining für 30 Interessierte an. Vergleichbare Events bietet Lime auch in anderen deutschen Großstädten an. Zu diesem Termin war auch die Presse eingeladen. Gerade die zur Zeit sehr negative Berichterstattung verfälscht oft den Blick fürs eigentliche.

First Ride

Eigentlich sollte der E-Scooter nämlich eine praktische Alternative zum ÖPNV und dem eigenen PKW sein. Spaß machen soll er dabei natürlich auch, doch genau hier kommt die (Eigen-)verantwortung ins Spiel! Spaß machen kann nämlich nur etwas, das man selbst in jeglicher Lage beherrscht. Ein E-Scooter ist kein Spielzeug, es ist ein richtiges Fahrzeug! 

First Ride
First Ride
First Ride

Das Training dauert insgesamt 90 Minuten. Zunächst geht es um das richtige Bremsen. Im Anschluss lernst Du das richtige Kurvenfahren. Am Ende geht es dann mit allen Teilnehmern zusammen auf die Strecke. Das Training ist ein echtes Muss für Neueinsteiger! Aber auch für alle, die bereits einen E-Scooter gefahren sind, ist das Training eine interessante Auffrischung. Völlig unbekannt ist den meisten, dass man mit dem Fuß „blinkt“. Da man stets beide Hände am Lenker haben soll, dient der Fuß als Blinker.

Das wichtigste kompakt zusammengefasst:

  • Du darfst nur alleine auf einem E-Scooter fahren, Mitfahrer sind nicht erlaubt
  • In Frankfurt dürfen maximal vier Roller nebeneinander geparkt werden
  • Der Fuß dient als Blinker
  • Rechtskurven sind bei Rechtsverkehr in aller Regel enger als Linkskurven
  • Das Bremsverhalten sollte vor der Fahrt getestet werden
  •  Steigungen und Gefälle beeinflussen sowohl den Akkuverbrauch als auch den Bremsweg
  • Ein Helm schützt
  • Du darfst nicht auf Gehwegen fahren

Die Presse war stark vertreten!

Neben 30 interessierten Scooterfahrern war auch die Presse vor Ort. Zahlreiche Tageszeitungen und TV-Sender nahmen dieses Event streng unter die Lupe. Den TV-Beitrag findest Du unter diesem Link.

Wie funktioniert das eigentlich mit dem Mieten?

Es klingt zunächst ganz simpel, was es eigentlich auch ist. Du benötigst lediglich ein Smartphone mit Android oder ein Iphone, zusätzlich eine Kreditkarte und musst Dich natürlich in der Nähe eines E-Scooters befinden…

1. Schritt: Handyapp downloaden und registrieren!

Ohne Dein Smartphone läuft förmlich nichts! Daher ist es zwingend notwendig, dass Du Dir die jeweilige App herunterlädst und installierst. Die Nutzung der App ist selbsterklärend. Du musst nur eine gültige Zahlungsquelle in Form einer Kreditkarte hinterlegen.

Die App braucht auf jeden Fall die Erlaubnis, Dich orten zu können. Denn so wird auch Minuten genau abgerechnet. In der App findest Du Deine Historie und weitere Funktionen. Grundsätzlich zeigt sie Dir auch, wo der nächste Roller steht.

2. Schritt: Scooter suchen und losfahren!

Eigentlich sollte die App selbsterklärend sein, dennoch zeigt Lime in einem kurzen Erklärvideo, wie Du Deinen Lime-S freischaltest und anschließend fahren kannst:

Lime
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Videos anzeigen

Alternativ kannst du auch diesen Link benutzen, der dich direkt zum Video auf die Website des Videoanbieters bringt: https://www.youtube.com/watch?time_continue=9&v=zOMYOBBRtM8

Im Gespräch mit Lime!

Knapp zwei Monaten nach der Einführung in Deutschland boomt das Geschäft mit den wendigen Rollern. Nicht nur zur Freude der Nutzer, es gibt auch viele Kritiker. Nach unserer Anfrage an den Lime Pressesprecher Benedict Rehbein wurden wir zum ersten First Ride Fahrsicherheitstraining an der Eschborner Verkehrsschule eingeladen. Ein sehr interessanter Termin, mit vielen neuen Sichtweisen.

Jashar Seyfi und Frau Schirra bloggt
General Manager Jashar Seyfi im Gespräch mit Petra

Allein in Frankfurt stellt der Anbieter Lime laut Benedict den Nutzern circa 1000 E-Scooter zur Verfügung. In den nächsten Monaten folgen weitere Großstädte. Man konzentriert sich hierbei auch besonders auf die Metropolregion Rhein-Ruhr. Das Wachstum ist so enorm, dass man sich zunächst einmal um die größeren Städte kümmern wird, bevor die kleinen Flitzer auch in kleineren Städten anzutreffen sein werden. Folglich wird es noch ein wenig dauern, bis auch Saarbrücken mobiler wird.

In den nächsten Tagen wird Lime in Stuttgart, Düsseldorf, Bonn, Hannover, Bochum, Essen und Dortmund seine ersten Roller aufstellen!

Die junge Branche hält zusammen!

Sehr ungewöhnlich für ein junges Business, welches eine enorme Kapitalbindung und geringe Planungssicherheiten bietet, dennoch zieht die Branche am gleichen Strang. Laut Benedict ist das Potenzial so enorm, dass man sich erst einmal um die stabile Etablierung in weiteren Städten kümmern muss. Ein weiterer Grund ist, da alle Anbieter dieselben Schwierigkeiten vorfinden. Es wäre nicht sinnvoll in einer solchen Situation Wettbewerb zu betreiben. Nach eigenen Erfahrungen kommt es auch durchaus vor, dass man bei einer Städtetour in die Situation kommt, dass beide Partner mit unterschiedlichen Anbietern fahren müssen, da einfach in diesen Moment nur je ein Roller unterschiedlicher Anbieter zur Verfügung steht.

Wer es in Deutschland schafft, schafft es überall...

Der Besuch von General Manager Jashar Seyfi in Frankfurt zeigt, wie wichtig dem Unternehmen das Thema Sicherheit ist. Jashar stellte sich vielen Fragen. Auf unsere Frage, wer heute denn noch so wahnsinnig sei, im wohl bürokratischsten Land der Welt, ein Sharing-Modell mit tausenden Kleinstfahrzeugen einzuführen, antwortete er sehr überlegt. Deutschland stellt mit Abstand die höchsten Hürden an die Markteinführung. Schafft man es hier, schafft man es überall. 

Lime setzt in Deutschland daher auch nur den selbst entwickelten Lime-S Generation 3 ein. Ein Fahrzeug, welches alle geforderten Kriterien des Kraftfahrt Bundesamtes erfüllt. 

Ein E-Scooter ist kein Spielzeug!

Grundsätzlich appelliert Lime an den Nutzer, sich an geltendes Recht und Sicherheitshinweise zu halten. Die Eigenverantwortung spielt hierbei eine große Rolle. Steigst Du betrunken oder zu zweit auf einen E-Scooter, bist Du selbst für Dein Verhalten und die daraus resultierenden Folgen verantwortlich! Genauso wenig wie ein Automobilhersteller, kann ein E-Scooter Anbieter hierauf wirkungsvoll reagieren. Jashar betonte, man tue alles Mögliche, um dem Nutzer ein sicheres Fahren zu ermöglichen.

Die Durchführung eines Fahrsicherheitstraining ist hierbei ein wirkungsvolles präventives Mittel. Nur wenn der Fahrer auch weiß, was er tut, kann er dauerhaft Spaß haben.

Vandalismus und Diebstahl ist bisher kein Thema:

In den letzten Wochen hörte man im Fernsehen, es gäbe massive Probleme mit E-Scootern, welche in Frankreich in Flüsse geworfen wurden. Woanders wurden sie gestohlen oder beschädigt. Jashar weiß bisher von keinen solchen Vorfällen in Deutschland. Alle Roller sind alarmgesichert und GPS-getrackt. Dies schreckt erst einmal ab. Es würde auch auffallen, wenn plötzlich 20 E-Scooter mit mehr als 20 km/h Richtung Grenze auf der Autobahn unterwegs seien. 

Man kooperiert!

Lime möchte mit den Städten und Kommunen arbeiten. Aktuell scheint es kaum Städte mit Konzessionsvergaben zu geben. Dennoch möchte man nicht einfach über Nacht hunderte Roller auf den Gehwegen stehen haben. Lime nimmt vorab mit der Stadtverwaltung Kontakt auf und spricht sich ab. Ein immer wieder kehrendes Thema sind Parkregelungen. Zusammen mit den Städten werden unter anderem Parkverbotszonen eingerichtet. Auch was gegen Wildparker getan werden muss, nimmt Lime in Angriff. Ob ein Wildparker letztlich Sanktionen von seitens Lime oder gar dem Ordnungsamt zu befürchten hat, wird sich zeigen.

Bisher ein teurer Spaß...

Anders als in Dänemark ist E-Scooter fahren in Deutschland deutlich teurer. In Kopenhagen kostete eine Freischaltung circa 1,- € und jede Minute 0,10 €. In Deutschland gibt es zur Zeit keinen Einheitstarif. Man orientiert sich jeweils an den Preisen des ÖPNV und der Konkurrenz. Dies kann mitunter ein teurer Spaß werden. Auf unsere Anregung, ein Tageslimit oder Zeitkontingente einzuführen, reagierte Benedict damit, dass es durchaus diskutiert wird, verschiedene Abomodelle einzuführen.

Wer bis Ende des Jahres 50% auf Fahrten sparen möchte, kann dies mit seiner N26-Mastercard als Zahlungsmittel unkompliziert tun. Mehr Infos hierzu gibt es hier!

First Ride Events auch in Deiner Nähe:

Lime bietet vor allem in den USA und Deutschland seit kurzem regelmäßige Fahrsicherheitstrainings an. Die Trainings sind umsonst, Du musst lediglich einen gültigen Lime-Account besitzen. Eine vorherige Anmeldung ist aber Pflicht, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Unsere persönliche Meinung:

Nachdem wir im letzten Sommer in San Francisco zum ersten Mal mit einem E-Scooter in Berührung kamen, war es die logische Konsequenz, vor kurzem in Kopenhagen einmal selbst dieses Angebot zu testen. Wie meistens ist das Ausland Deutschland in vielen Innovationen weit voraus. So verwundert es kaum, dass es diese alternative Fortbewegungsmöglichkeit schon länger ohne jegliche größere Probleme woanders gibt. Umso weniger überraschend war es, dass es bereits kurz nach dem Start in Deutschland heftige Debatten über Verbote und Regulieren gab.

Wir finden: Probier es einfach mal selbst! Damit Dein erster Ausflug auch Spaß macht, absolvierst Du am besten auch Deinen First Ride!

Erhalte einen kostenlosen Entsperrcoupon:

Natürlich möchten wir Dir Deinen Einstieg ins mobile Zeitalter so schön wie möglich gestalten. Daher erhälst Du über diesen Link einen kostenlosen Entsperr-Code für Deine erste Fahrt mit Lime. Der Code sollte weltweit funktionieren!

Lime-S Generation 3
First Ride Lime E-Scooter
First Ride Lime E-Scooter

Ein großes Dankeschön...

…geht direkt an Lime! Lime lud uns zu dieser sehr tollen und besonderen Erfahrung ein. Nach diesem Nachmittag ist Lime mehr als ein anonymes Unternehmen, dass sich lediglich auf dem deutschen Markt behaupten will. Man spürte, dass man alles tun möchte, damit Du sicher und mit Spaß ans Ziel kommen wirst!