Hier kommt mein versprochener zweiter Miami-Oufitpost. Wer hätte gedacht das er je online geht? Deswegen möchte ich heute einmal auf ein paar grundlegende Dinge eingehen:  Warum es beispielsweise manchmal so lange dauert, bis ein Beitrag über meinen Urlaub hier auf dem Blog erscheint. Ein Grund dafür ist, dass ich parallel an laufenden Aufträge arbeite. Zweitens kommen nach 14 Tagen in Miami und auf Kreuzfahrt auch schnell um die 4000 Bilder und Videos zusammen, die alle gesichtet werden wollen. Verteilt auf die zwei Kameras von mir und meinem Partner, vertreten wir bei der Auswahl auch nicht immer sofort die gleiche Meinung. Und dann hatte ich bis vor kurzem noch digitale WLAN Steinzeit – zehn Bilder gleich eine Stunde Ladezeit. Da vergeht die Lust. Kein Wunder dass die Urlaubsberichte von Hong Kong, New York, Warschau und Rhodos hier in meiner Sammlung noch fehlen. 

Außerdem sind Reiseberichte, wenn man sie so liebevoll recherchiert und gestaltet wie ich, ohnehin sehr zeitintensiv. Dann kommen neue Anfragen, die ausgewertet und beantwortet werden wollen, ich erstelle Angebote und habe berufliche Verabredungen. Ja, und neben diesem Hobby habe ich eben auch noch ein Privatleben, ebenfalls mit Verabredungen… ach ja und dann gibt es da noch einen Vollzeitjob!
Wenn ich gerade bei dem Thema Arbeit bin, in meiner regulären Arbeitszeit kann ich übrigens kaum bis gar nicht auf Instagram & Co. unterwegs sein. Das ist logischerweise verboten. Natürlich nicht nur mir, sondern allen Angestellten. Höchstens in der Pause. Es ist wirklich nicht zu verachten wie viele Likes und Kommentare ich erst mal verpasse. Nicht nur auf meinem Account. Um das aufzuholen müsste ich jeden Abend bis zu 2 Stunden opfern, zusätzlich zu meinen eigenen Interaktionen auf Instagram. In diesem Punkt beneide ich Vollzeitblogger und wirklich nur in diesem. Sie können zu jeder Tages- und Nachtzeit online aktiv sein, ohne dass das gleich hinterfragt wird. Sogar mit einer Schnupfnase können sie die tollsten Bilder posten – mach das mal als Angestellte mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung! 

Du siehst, aus den unterschiedlichsten Gründen dauert es eben manchmal ein wenig bis die privaten Urlaubsberichte online gehen. 

Miami Florida Usa Waschsalon

Instagram

Uuuund manchmal dauert es auch bis man bei Instagram die 3000-Follower-Marke knackt. Noch vor ein paar Tagen habe ich damit gehadert, dass ich sie einfach nicht knacke (Ohne irgendwelche Tricks anzuwenden!). Erst Gefolge, dann wieder Entfolge. Klar ist mir schon, woran es liegt. Wenn ich wollte, könnte ich jederzeit dafür sorgen, dass es überhaupt keine merkbaren Schwankungen gibt. Poste ich ein Outfit, folgen mir prompt mehr Leute. Kaum ist es ein anderes Motiv, sind sie wieder weg. Würde ich einfach am Tag bis zu drei Bilder posten, hielte es sich immer schön die Waage.

Aber ist Dir schon mal aufgefallen, dass ich weitaus weniger poste als manch ein privater Account?! Bilder habe ich wahrlich genug. Also warum? Ich will einfach jedem Bild von mir weiterhin die nötige Aufmerksamkeit schenken und das ist bei drei Fotos einfach schon zu zeitaufwendig. Hinzu kommt: Wer in aller Welt soll noch all diese Bilder anschauen? Auf Instagram sind Millionen Bilder. Die Zeit würde nie reichen, sie alle anzusehen, beim besten Willen nicht. Es muss eine Auswahl getroffen werden. Nicht, dass ich Instagram in Schutz nehmen will. Ganz im Gegenteil. Meine Bilder werden durch die Richtlinien extrem in ihrer Reichweite eingeschränkt und ich bin in vieler Hinsicht dadurch die Leidtragende. Eine Direkt-Verlinkung aus den Stories heraus zu einer Seite zum Beispiel ist erst ab 10.000 Follower möglich. Absolut unfair finde ich das! JEDER sollte diese Möglichkeit nutzen dürfen! Sind wir nicht ALLE Teil dieser Community?

Frau Schirra bloggt in Miami
Blogger Saarland

Staubsauger

Auch eine weitere Lehre fürs Leben musste ich letzte Woche ziehen: Eigentlich ist fast peinlich, was mir passiert ist. Vor anderthalb Jahren habe ich mir einen kabellosen Staubsauger gekauft. Stolz habe ich ihn auch auf Instagram präsentiert. Jetzt ging er plötzlich buchstäblich vor mir in die Knie. Keinerlei Ladeleistung mehr. Absolut tot. Ich habe den Hersteller verflucht. Ich habe wütend nach der Rechnung gesucht. Schließlich war noch Garantie auf dem Gerät. Mein Partner grätschte mit seiner Diagnose aber rechtzeitig dazwischen. Sein vernichtendes Urteil traf mich, nicht den Hersteller. Die Bürstenrolle war komplett von meinen Haaren umwickelt und blieb deswegen bewegungslos, was für den zu Recht streikenden Sauger sorgte. Der Neukauf einer Rolle für circa 8 Euro brachte die Angelegenheit sofort wieder in Ordnung. Dennoch habe ich mich geärgert und geschimpft. Fehlkonstruktion! Welcher Volldepp denkt sich so eine Konstruktion aus?! Und mein Freund:

"Wieso? Weiß doch jeder, dass Langhaarige einen Aufsatz ohne Bürste nehmen müssen!“ Uups….

Blogger Saarland

Waschsalon

Was das alles jetzt mit den Bildern zu tun hat? Nichts. Aber die Geschichte zu den Aufnahmen aus dieser Coin Laundry in den USA ist auch lustig. Über 30 Minuten habe ich Michael bequatscht, dass er die Bilder in diesem Waschsalon macht. Ihm war es wohl irgendwie peinlich. Zu guter Letzt (Schmollen kann ich!) hat er dann doch gefragt, ob wir fotografieren dürfen. Wir durften! Das extrem Coole daran: Im Hintergrund lief die ganze Zeit laut Musik und einer der Besucher im Waschsalon hat dazu getanzt. Es war klasse! Ich war begeistert und die Stimmung hat sich direkt übertragen. Das sieht man glaube ich auch auf den Bildern. Endlich hatte ich einen würdigen Rahmen für mein hübsches Diane von Fürstenberg Kleid. Das habe ich übrigens letztes Jahr auf den Hamptons im Sale bei TK Maxx ergattert – für sagenhafte 49 Dollar. (Michael korrigiert – 39 Dollar!) Gut, dann eben 39 Dollar.

Sollte ich je wieder die Gelegenheit bekommen in einer derartig coolen Location Bilder zu machen, dann auf jeden Fall erneut in einem Kleid. Dann allerdings noch kontrastreicher, wie zum Beispiel dieses zarte Mesh-Kleid von Esprit, mit Tupfen und Perlchen. Ein Hauch Nostalgie und doch modern. Kein Wunder, dass das Kleid es mir angetan hat! 

Das Ambiente passte also super. Ein bisschen wie zu Zeiten James Deans. Normalerweise sind diese Laundromats oder Launderettes, wie man sie manchmal auch nennt, eher unscheinbar. Hell und mit Neonlicht durchflutet und fast immer läuft Musik. In den Uni Cities trifft man dort meist Studenten. Sonst gehen ganz normale Leute dorthin, vermutlich, weil sie winzige Wohnungen haben, in denen kein Platz für eine Waschmaschine ist. Vielleicht reicht auch ihr Geld nicht für eine Maschine. Oder sie gehen hin, um nicht alleine in der Wohnung zu sitzen und unter Menschen zu sein. Mag sein, dass auch mal eine ältere Lady dabei ist, die ihre eigene Waschmaschine nicht mit einem Teppichvorleger strapazieren will. Spätfolgen für das Gerät sind ja nicht auszuschließen…

:-))

Petra