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Direkt nach unserer Ankunft im idyllischen Boutique Hotel „The Zanzibari“ lud man uns auf eine interessante Tour ins Dorf ein. Dabei zeigte uns Nzori, der Operations Manager des Hotels viele geheime Winkel, die uns anschaulich den Alltag der Einheimischen näher brachten.

Nungwi ist Sansibars größter Touristen-Hotspot. Gleichzeitig füllt der Küstenort die gesamte Nordspitze der Hauptinsel Unguja aus. Während sich auf der Westseite einige bekannte Hotelketten niederließen, ist die Ostküste von kleinen idyllischen Hotels gesäumt. Die ganze Region Nungwis beheimatet laut Einheimischen 40.000 Einwohner. Ob diese Zahl realistisch ist, lässt sich nur schwer abschätzen.

Ausflüge und Touren nur im Hotel buchen!

Gewöhnlich geben wir Dir Tipps, wie Du zu einem guten Preis die beste Tour für Dich findest. Anders auf Sansibar, hier können wir Dir nur wärmstens empfehlen, alle Touren über das Hotel zu buchen. Die Preise sind wenn überhaupt nur geringfügig teurer als wenn Du eine Tour im Ort buchst. Die Onlinebuchung über die bekannten Portale ist auf Sansibar nur in den wenigsten Fällen möglich. Somit bietet Dein Hotel die beste Anlaufstelle.

Das Team des The Zanzibaris berät Dich jederzeit über die interessantesten Touren der Insel. Die Preise der Village Tour beginnen bereits ab 25 $ pro Person. Nzori oder ein anderer Mitarbeiter des Hotels führt Dich dabei in kleinen privaten Gruppen in den wahren Alltag der Insel. Die zwei bis drei stündige Tour gehört zu jedem Sansibar-Urlaub.

Bei anderen Touren regelt das Hotel auch den Transfer mit dem Taxi. Große Reisebusse gibt es auf Sansibar nicht. Daher bist Du meist alleine oder in sehr kleinen Gruppen mit Deinem Guide unterwegs.

Die Village Tour durch Nungwi

Wer nach Sansibar reist, sollte sich zuvor klare Gedanken darüber machen, ob er wirklich bereit dazu ist. Auch wenn Du bereits in Thailand oder in der Karibik warst, Sansibar ist anders! Sansibar ist so ursprünglich, dass man sich wirklich in einer anderen Welt befindet. Klar gibt es Hotels, die einem innerhalb der Hotelanlage das typische Ibiza-Feeling vermitteln, doch mal ehrlich, will man das dort? 

Zunächst einmal glaubst Du, dass sich die Einheimischen die bekannten westlichen Produkte nicht leisten können. Doch weit gefehlt, es gibt sie einfach nicht! Aus diesem Grund bleibt die Insel zum Glück auch so ursprünglich. Du findest keine bekannten Fast Food Ketten oder die üblichen Gebrauchsprodukte aus dem Supermarkt. Dafür bekommst Du immer frische Früchte und Fisch. Fleischprodukte sind sehr selten und relativ teuer. Wenn Du den nicht ausgebauten Hafen in Stonetown siehst, kannst Du auch sehen warum. Natürlich kommen hier Containerschiffe an, die Ent- oder Beladung hat allerdings nichts mit dem Hamburger Hafen gemein. Alles findet manuell mit kaum geeigneten Gerätschaften statt. So kommt es eben, dass der Containerversand kaum eine Alternative darstellt.

Früher baute sich jede Familie selbst ihr Zuhause. So entstanden die typischen Lehmhütten, die zusammen mit kleinen Steinen und Holz, Schilf oder Palmen gebaut wurden. Die Palmdächer sind bereits seit längerem durch Wellbleche verdrängt worden. Fensterscheiben gibt es wirklich nur in Hotels und ganz selten auch bei einigen wenigen internationalen Geschäftsniederlassungen. Strom ist inzwischen überall, jedoch benötigt man den Strom höchstens für eine Glühbirne oder das Handy zu laden. Wassernotstand gibt es nicht. Die Regierung versorgt Häuser ohne eigenen Anschluss mit zentralen Wasserausgabestellen. Abwasserprobleme gibt es kaum, da man sich gewöhnlich im Meer wäscht oder ein wenig Geschirr mit wenigen Litern spült.

Inzwischen gibt es auch „Baufirmen“, eigentlich nur noch. Man darf sich dies aber nicht wie bei uns in Europa vorstellen. Die Baufirmen arbeiten meist ohne Maschinen. Gebaut wird mit getrocknetem Lehm mit etwas Zementanteil, ähnlich den uns bekannten Klimaleichtbaublöcken. Ein Haus mit zwei bis drei Zimmern kostet etwa 5000 bis 10000 €. Fertig gebaut ist ein Haus, sobald die vier Wände stehen und das Bleck auf dem Dach ist. Das entspricht etwa dem uns bekannten Rohbau. Die Wände sind in der Regel auch nicht verputzt.

Nzoris Heimat und Familie

Nzori gibt sich bei der Tour Mühe, seinen Gästen das authentische Sansibar zu zeigen. Dabei wird ganz ungeschönt der Alltag seiner Familie und lokaler Handwerker gezeigt. Zunächst einmal stellte er uns seine Familie in ihrem Haus vor. Natürlich wurde uns stolz der jüngste Nachwuchs präsentiert. Direkt fällt auf, dass trotz simpler Lebensverhältnisse, das Höchstalter der Dorfbewohner sehr hoch ist. In seiner Familie ist die älteste Person 106 Jahre alt. Besonders interessant ist der Fakt, dass sie noch bis vor wenigen Jahren täglich auf dem Feld gearbeitet hat.

Das Geheimnis liegt wohl in der Abgeschiedenheit der restlichen Welt. Dank einer eigenen Mikrowirtschaft, sind die Einwohner von ihrem lokalen Fischfang, der eigenen kleinen Agrarwirtschaft und natürlich inzwischen vom Tourismus abhängig. Handel besteht größtenteils nur im Export von Gewürzen. Folglich wird auch kaum etwas importiert. Bis auf Coca-Cola-Produkte sieht man eigentlich keine westlichen Produkte. Dadurch leben die Einheimischen fast ausschließlich wie bereits erwähnt von frischem Obst, Fisch und ein wenig Fleisch.

Auch wenn man in die persönlichen Lebensbereiche eintritt, hat es wenig mit den Slum-Touren in Südafrika oder Brasilien zu tun. Durch die kleinen privaten Gruppen, ist es definitiv kein Massentourismus. Natürlich sehen die Familien vor Ort den Besuch von Touristen als feste Einnahmequelle. Es ist obligatorisch, für Bilder mit den Menschen ein bis zwei Dollar Trinkgeld zu geben. Bei einem Durchschnittseinkommen von fünf bis fünfzehn Dollar pro Tag, stellt der Besuch von Touristen eine feste Einnahmequelle dar.

Seine Familie zeigte uns stolz ihre Lebensverhältnisse. Was auf dem ersten Blick sehr puristisch wirkt, beinhaltet alles, was man für ein glückliches Leben braucht. Nzori kann es sich leisten, seine Kinder auf eine Privatschule zu schicken. Dies kostet etwa 220 $ im Jahr pro Kind. 

Die Flechtwerkstatt

Bevor ich mein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen musste, war Petra dran. Sie musste diverse Flechtmuster herstellen. Letztlich sollte sie auch noch eine große Handtasche zusammennähen. Das erwies sich als gar nicht so einfach. Auch das Zaubertuch änderte daran nur wenig… In unserem Hotel The Zanzibari findest Du übrigens viele dieser Handwerkserzeugnisse. Das Hotel legt nämlich großen Wert auf lokale Lieferanten.

Nach etlichen Minuten des harten Arbeitens wurde Petra erlöst. Letztlich bekamen wir zu unserem Abschied im Hotel diese Tasche von Nzori geschenkt. Wofür Petra Stunden bräuchte, benötigte die routinierte Flechterin nur wenige Sekunden…

Der Fischmarkt

Der Fischmarkt in Nungwi hat nichts mit den vollautomatischen Fischbörsen in Europa zu tun. Hier wird praktisch direkt vom Schiff aus der Fisch den Händlern und Restaurants präsentiert. Auch wenn wir keine Fischesser sind, sieht dies schon beeindruckend aus, wie groß und vielfältig die Fische dort sind.

Die Werft am Strand

Während der Tour versucht Nzori ständig, seine Gäste in die Alltagstätigkeiten einzubinden. Dabei ließ er mich einen langen Nagel einhämmern, was kein Problem war. Allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit der Handbohrmaschine. Es funktionierte einfach nicht. Das Bohren ist zwingend notwendig um die langen Nägel in das Holz zu schlagen. Da das Holz sehr hart ist, würde es ansonsten reißen. 

Dhows (auf Deutsch: Dau) sind die traditionellen Segelboote in dieser Region. Die Boote verfügen zwischen einem und drei Mästen. Heutzutage gibt es im hinteren Teil auch eine Art Überdachung, die dazu dient, weitere Personen auf dem Dach zu befördern. Traditionell werden Dhows mit einem Trapezsegel angetrieben. Heute verwendet man bei Windstille oder zu starkem Wind auch Außenborder. 

Die Werft am Strand dient sowohl zum Neubau als auch zur Werkstatt. Generell werden selbst bei einem Neubau möglichst viele alte Bauteile verwendet. Dies sieht man besonders gut an den Nägeln. Es ist faszinierend, mit welchen Mitteln die Bootsbauer ein so stabiles Schiff bauen. Das sehr harte Holz wird lediglich mit Hacken in Form gebracht. Das natürlich komplett ohne Messinstrumente, die Bootsbauer verlassen sich rein auf ihr Augenmaß und das ist sehr genau. Von außen sieht das Boot so aus, als hätte man eine vorgegebene Grundform, die letztlich mit lauter Holz-Puzzleteilen zusammen geschustert wird. Und eins muss man sagen, die Boote sind seetauglich. Aber das erfährst Du demnächst hier.

Unter den Fischern

Nachts fahren sie weit raus. Die Fischer nutzen in ihren ausgehöhlten Baumstämmen die Gunst der Stunde und fischen im Dunkeln nach den riesigen Fischen. Am nächsten Tag verkaufen sie diese dann auf dem Fischmarkt. Danach heißt es wieder schuften und zwar müssen die Netze für die nächste Nacht repariert werden.

Während ich vergeblich versuchte, ein Netz zu flicken, musste Petra in der örtlichen Fischerkantine Kokosnüsse raspeln. Danach ging es weiter ins Dorf.

Das Dorfzentrum

Nungwi selbst besteht nur aus der Nordspitze der Insel. Der Teil, in dem sich die vielen kleinen Läden und großen Hotelketten befinden, heißt eigentlich Kendwa. Wenn man vor Ort ist, kann man kaum glauben, dass Nungwi wirklich die zweitgrößte Stadt der Insel ist. Bis auf die Hauptstraße von Stonetown kommend, gibt es keine asphaltierte Straßen. Auch wenn sich das Stadtgebiet auf mehrere Quadratmeter erstreckt, hat man ständig das Gefühl in einem kleinen Dorf in den Tropen zu sein. Überall laufen jederzeit hunderte Menschen von A nach B. Auch wenn kaum jemand ein eigenes Auto besitzt, sind die Straßen durch Ochsenkarren, Geländewägen und hunderte chinesische Taxis überfüllt. Dazu kommen zahlreiche Kühe, Ziegen und nachts Hunde und Katzen.

Große Supermarktketten haben (glücklicherweise) noch keinen Einzug auf Sansibar gehalten. So kommt es, dass es fast an jeder zweiten Lehm- oder Blechhütte etwas zu kaufen gibt. Das Sortiment ist stets stark limitiert. So verkauft der Laden links nur Obst, der rechts nur Getränke. Zwei Läden weiter gibt es nur SIM-Karten und Kleingeräte. Bezahlt wird überall nur Bar. Selbst einen Geldautomaten zu finden, erweist sich als sehr schwierig. Die ganze Insel, wohl bemerkt so groß wie das Saarland und Luxembourg zusammen, hat vielleicht 15 Geldautomaten. In Nungwi gibt es Stadtauswärts an einer Tankstelle zwar einen recht neuen Geldautomaten von Barclays. Dieser ist aber ständig leer. Stattdessen gibt in den Wechselstuben die Möglichkeit, Geld zu kaufen. Du zahlst per Kreditkarte und bekommst nach einem Handel Dollar oder Schilling. Praktisch ein normaler Einkauf.

Das Kinderkrankenhaus

Auf Sansibar ist die medizinische Versorgung von Kindern kostenlos. Nungwi ist Sansibars zweitgrößter Ort, somit verfügt Nungwi über ein eigenes Kinderkrankenhaus. Nzori führte uns direkt in das Kinderkrankenhaus im Stadtzentrum. Ein Freund von ihm leitet diese Klinik. Der Arzt führte uns durch die Behandlungsräume und erklärte uns deren Funktion.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches wartete etwa ein Dutzend Kinder mit ihren Eltern auf ihre Behandlungen. Am meisten werden Infektionen behandelt. Zwar gehört Sansibar nicht zu den Risikogebieten für Malaria, dennoch tritt diese Krankheit häufiger auf. Die Ausstattung der Klinik wirkt auf den ersten Blick nicht zeitgemäß. Ohne Zweifel ist dies auch so. Dennoch ist die medizinische Versorgung in Nungwi um einiges besser als in den afrikanischen Nachbarländern.

Das Krankenhaus finanziert sich durch Steuereinnahmen, die Sansibar hauptsächlich mit dem Handel von Nelke generiert. Natürlich kannst Du auch einen Spendenbetrag direkt im Krankenhaus hinterlassen.

Kühe und Ziegen am Strand

Dass es auf Barbados Schweine am Strand gibt, weiß inzwischen jeder, aber dass es Kühe am Strand gibt und das auch noch freilaufend auf Sansibar?! Das Buckelrind (Zebu) kann hier mit seinen Kälbern gemütlich am Strand liegen und spazieren. Durch den Buckel ist es jedoch auch für einen mittelalterlichen Ochsenkarren prädestiniert. So findest Du diese Rinder auch häufig vor Ochsenkarren gespannt.

Das Schildkröten-Hospital

Ein echter Geheimtipp ist das Schildkrötenkrankenhaus. Kurioser Weise gibt es gleich zwei und die sind auch noch direkt nebeneinander. In einem der beiden kannst Du sogar mit den großen Schildkröten zusammen schwimmen und sie füttern. Es ist nicht ganz einfach die beiden Schildkrötenaufzuchtstationen zu finden. Im Nachhinein scheint es auch so, dass die Besucher bei den Bewertungen bei Tripadvisor die beiden Aquarien verwechseln. 

Sansibar ist ein armes Land, in dem Tierschutz einen niedrigen Stellenwert besitzt. Ein wenig Hoffnung lassen alle Aktivitäten aufkommen, die dem entgegenwirken. Oft liest man in den Bewertungen, dass dies Tierquälerei sei. Nur mal ganz ehrlich, wie sollen sich diese Stationen anders finanzieren? Natürlich darf es nicht sein, dass dutzende Touristen gleichzeitig in die Lagune steigen. Dass allerdings eine Hand voll Menschen in die große Lagune steigen, scheint mir nicht gefährlich zu sein.

Die Lagune ist unterirdisch mit dem Meer verbunden. Verletzte Schildkröten, etwa durch Schiffsschrauben oder versehentlich gefischt, werden hier aufgepäppelt und später wieder ins Meer entlassen. Die Eintrittsgelder sind in der Tour enthalten.

Haupteingang BARAKA Natural Aquarium

Baraka Natural Aquarium - Nungwi

Bei diesem Schildkrötenaquarium kannst Du selbst zu den Schildkröten ins Wasser. Vor Ort bekommst Du auch Futter für die riesigen Schildkröten. Die Schildkröten sind sehr zahm und zutraulich. 

Nungwi Mnarani Aquarium

Alternativ führt Dich Nzori in das danebenliegende Aquarium. Da wir nicht selbst vor Ort waren, empfehlen wir Dir die Webseite des Betreibers vorab zu besuchen. 

Nungwi aus der Vogelperspektive

Armut liegt im Auge des Betrachters

Auf den ersten Blick scheint die Bevölkerung Sansibars in großer Armut zu leben. Doch was ist Armut? Beginnt Armut bereits, wenn Du nicht das neueste Smartphone besetzt oder erst wenn Du ums tägliche Überleben kämpfen musst? Eines können wir sagen, die Einheimischen sind glücklich! Und davon sollten wir uns alle eine große Scheibe abschneiden.

Natürlich herrschen auf Sansibar noch große Missstände in Sachen Tier- und Umweltschutz. Auch das Gesundheitssystem muss sich grundlegend verbessern. Das Schulsystem jedoch ist flächendeckend implementiert. Überall siehst Du hunderte große und kleine Schüler in ihren Schuluniformen. 

Wie die Moderne Einzug hält

Inzwischen hat fast jedes Haus Strom, viele besitzen ein Handy, aber ansonsten ist alles noch einige Jahrzehnte zurück. Am Beispiel von importierten Bananen sieht man, wie schnell ein ungeregelter Import die Insel in die Armut werfen kann. Aktuell bauen die Einheimischen selbst ihr Obst und Gemüse an. Fast jeder handelt mit diesen Lebensmitteln. Bananen gibt es fast überall. Nun stell Dir vor, ab sofort käme täglich ein Schiff mit Bananen. Natürlich wären diese günstiger und zunächst würden sich alle freuen. Der Händler verdient an einer größeren Marge und der Kunde profitiert von niedrigeren Preisen… Doch einige Wochen später kauft niemand mehr die einheimischen Bananen. Dem Bauern fehlt das Geld, dieser kann wiederum keine Lebensmittel vom Nachbarn kaufen… Dies wirkt wie eine Kettenreaktion und letztlich ist die lokale Wirtschaft zerstört. 

Auch wenn ausländische Investoren vor Ort agieren, ist die Umsetzung sehr lokal. Es gibt eben nur die Baustoffe, Lebensmittel und Möbel von vor Ort. Mag dies zunächst sehr hinterwäldlerisch wirken, bewahrt es Sansibar davor, eine Urlaubsinsel wie jede andere zu werden.

Dritte Welt oder Paradies?

Nur weil jemand anders lebt als man selbst, heißt dies nicht unbedingt, dass dies schlechter sein muss. Natürlich gibt es noch wie gesagt einiges im Gesundheitssystem zu tun. Verglichen mit anderen afrikanischen Ländern ist Sansibar jedoch bereits sehr weit. Die Menschen auf Sansibar leben trotz aller Widrigkeiten ein annehmbares Leben. Die hohe Schuldichte trägt sicherlich langfristig Früchte. In den nächsten Jahrzehnten muss Sansibar allerdings schauen, wie es die eigene Mikrowirtschaft bewahrt und dennoch den eigenen Lebensstandard weiterentwickelt. Der Tourismus als Wirtschaftstreiber kann Chance und Risiko sein. Es wäre schade, wenn auf Sansibar plötzlich Hotelressorts entstünden, die nicht zurecht in die Ursprünglichkeit dieses kleinen Flecks Erde passen.

Diese Tour wurde von The Zanzibari BOUTIQUE HOTEL durchgeführt. Nzori führte uns dabei durch den interessanten Alltag der Einheimischen am nördlichen Ende Sansibars. Als Gast des sehr authentischen Boutique Hotels kannst Du die Village Tour täglich buchen. Wir finden: AUF JEDEN FALL EIN MUSS!

Sansibar gehört zu den letzten Paradiesen dieser Welt. Es gibt weltweit nur noch wenige Flecken, die so ursprünglich wie diese kleine Inselwelt sind. In den acht Tagen, in denen wir diese kennen lernen durften, prägten sich so viele Eindrücke in unser Gedächtnis wie noch auf keiner Reise zuvor.

Vielen Dank für die Eindrücke!

Wir unternahmen weltweit schon so manche Tour, doch so hautnah und authentisch war bisher noch keine. Nzori ließ uns Teil haben am täglichen Alltag der Menschen auf Sansibar. Zudem muss man sagen, dass die Menschen vor Ort sehr aufgeschlossen sind. Du sollst jedoch selbst auch die nötige Privatsphäre der Einwohner respektieren. Einfach fotografieren und überall die Nase reinstecken ist genauso verpönt wie in der Heimat. 

Hinweis zu den fotografierten Personen: Alle Personen auf den Fotos erklärten sich einverstanden, dass diese Bilder online gestellt werden. Im Falle von Kindern, gaben die Eltern die Zustimmung.