Ein Hubschrauberrundflug lag mir schon länger in der Nase. Damals in Hong Kong und New York noch unbezahlbar, war es Ende 2017 endlich soweit. Nach kurzem Anbietervergleich fand ich früh morgens einen unschlagbaren Preis. An bestimmten Tagen kostete die Taste of Miami Helicopter Tour nämlich nur $75 pro Person. 

Heimlich gebucht und Stress gemacht

Da es ja eine Überraschung sein sollte, musste ich Petra also gezielt etwas pushen, damit wir auch pünktlich am Flughafen eintrafen. Eigentlich war es ganz einfach, da wir am gleichen Tag auch eine Alligatorenbootstour machen wollten. Die Fahrt ging allerdings anstatt in die Everglades nun erst mal zum Opa Locka Executive Airport. Der Opa Locka Executive Airport ist ein kleinerer nationaler Airport im Norden von Miami. Er wird von Privatjets, kleineren Fluggesellschaften und der Küstenwache genutzt.

Auch der Anbieter Miami Helicopter Tours ist dort ansässig und folgende drei Touren bietet er an:

Taste of Miami Helicopter Tour​

zirka 15 Minuten
$ ab 95
00
pro Person
  • Sun Life Stadium
  • Hallandale Beach
  • Golden Beach
  • Bal Harbor
  • North Beach

The Golden Beaches Tour

zirka 20 Minuten
$ ab 149
00
pro Person
  • Sun Life Stadium
  • Hallandale Beach
  • Golden Beach
  • Bal Harbor
  • North Beach
  • Miami Beach
  • South Beach

Grand Miami Helicopter Tour

zirka 30 Minuten
$ ab 195
00
pro Person
  • Sun Life Stadium
  • Hallandale Beach
  • Golden Beach
  • Bal Harbor
  • North Beach
  • Miami Beach
  • South Beach
  • Fisher Island
  • Virginia Key
  • Key Biscayne

*In diesem Erfahrungsbericht dient diese Preistabelle lediglich der Information und steht in keinem Verhältnis zum Anbieter. Auch ist nicht gewährleistet, dass die genannten Preise oder Leistungen auf dem aktuellen Stand sind. Durch das Anklicken wird man lediglich weitergeleitet, ein Kauf oder ähnliches erfolgt dadurch nicht.

Gebucht hatte ich online für 11 am für $75. Etwa 30 Minuten vorher soll man am Terminal sein. Es ist nicht etwa ein kilometergroßes Gebäude, sondern ein sehr kompakter Terminal, er erinnerte uns an den Flughafen in Växö

Zunächst einmal wird man gewogen. Es gibt zwar ein Maximalgewicht, sollte aber als Europäer kein Problem darstellen. Dann werden kurz die Papiere geprüft und man bekommt einen kurzen Sicherheitsfilm gezeigt. Der ganze Terminal ähnelt eher einer Arztpraxis. Bevor es losgeht, nimmt man im Wartezimmer Platz.

Der eingesetzte Hubschrauber verfügt insgesamt über 5 Sitzplätze. Einer davon wird logischerweise vom Piloten besetzt. Dann werden, je nach Gewicht, die Plätze zugeteilt und mittels Kopfhörer kann man sich unterhalten.

Und los geht`s..

Nach den obligatorischen Fotos vor dem Hubschrauber (die man später auch kaufen konnte) und der Sitzplatzverteilung, ging es also los. Im Vergleich zum Flugzeug erfolgt der Start ganz sanft und schwerelos. Wirklich etwas ganz anderes! 

Zunächst überflogen wir einmal den Flughafen. Unser gelber Flitzer wurde immer kleiner, auch der dazugehörige Flugzeugfriedhof sieht aus der Luft immer winziger aus. Je winziger er wird, desto größer wird das Verständnis seiner Größe.

Gemächlich ging es Richtung Strand. Es ist beeindruckend, nur wenige Meter über große Hotel-Wolkenkratzer zu fliegen – ein wahrer Höhenrausch. Der Baustil von Miami hat uns von Anfang an gut gefallen, hier oben in den Lüften fühlen wir uns bestätigt, es sind nicht nur einfache Betonquader. Meist sind sie abgerundet und verfügen über schöne Glasfassaden. Ähnlich sieht es auch im EXPO-Gelände von Lissabon aus.

Statt zurück ging es nun doch Richtung Key Biscayne

Warum auch immer war nun nicht Schluss, denn eigentlich hatten wir nur die kleine Tour gebucht, trotzdem ging es komplett am Strand runter bis nach Key Biscayne, also über North Beach, Miami Beach und South Beach. Key Biscayne ist eine größtenteils naturbelassene Insel, die Nordsee ähnliche Strände beheimatet. Wie überall in den USA kostet es natürlich wieder ein paar Dollar Eintritt (fürs Auto). Dafür ist das Parken und die Strandbenutzung aber frei. 

Auch ging es über den Hafen von Miami. Kennt man zum Beispiel den Hamburger Hafen, ist der Containerhafen eher unspektakulär. Gigantisch ist allerdings der riesige Kreuzfahrthafen. Ständig stehen dort die größten und luxuriösesten Cruiseliner. Nur wenige Tage später ging es von dort aus auch für uns unter anderem nach Grand Cayman.

Auf dem Rückflug zum Airport ging es dann noch über Miamis bekannte Promiwohngegenden und der Skyline des Financial Districts. Nach guten 45 Minuten war dann der Hubschrauberrundflug nun aber wirklich zu Ende. 

Alle Highlights als Video:

Bis auf das Rollfeld darfst Du fotografieren und filmen wie Du möchtest. Die anderen Fotos mit dem Helicopter gibt es für damals $35 auf einem USB-Stick zu kaufen. 

Viel Spaß beim Schauen. 

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Da war doch doch was...

Na, hast Du nach den Bildern und dem Video nun selbst Lust auf einen Hubschrauberflug bekommen? Absolut verständlich, denn er ist nicht mit dem Blick aus einem Flugzeug vergleichbar. Wenn man mal von dem Lärm der Rotorblätter absieht, ist der Flug doch ruhiger und ähnelt eher einer Seilbahnfahrt. Auf jeden Fall ein MUSS!! Spar lieber an anderem, das hier lohnt sich und Du wirst es so schnell nicht vergessen. Petra schwärmt heute noch davon :-))) 

Da war doch was, genau, jetzt geht es auf direktem Weg zur nächsten Attraktion, in die Evergledes zur Airboatstour